Dieses Mal war es am Schulfest wieder einmal so weit: Die Klasse 6b verwandelte ihr Klassenzimmer in eine römische Taverne. Die Vorbereitungen dafür liefen schon während des Lateinunterrichts, denn was aßen denn die Römer damals? Für die meisten Menschen gab es nur Pulsum, einen Getreidebrei mit Bohnen. Aber den konnten wir ja nun schlecht unseren Gästen anbieten. Aber Schnecken sollten es auch nicht sein… So suchten wir weiter und fanden dann noch ganz essbare Speisen: Brot, das so aussieht, wie das in Pompeji gefundene, Käse, Oliven, Trauben, eine Käsepaste, Melonen- und Schafskäsesalat, Bohnensalat und zum Abschluss süße Globuli. An den oft süß-sauren Geschmack kann man sich gewöhnen, dass allerdings bei vielen Speisen das Salz fehlt oder zum Süßen nur Honig zur Verfügung stand, der seinen eigenen Geschmack mitbringt, ist doch leicht gewöhnungsbedürftig. Damit sich unsere Gäste nicht langweilten, hatten wir noch drei Spiele vorbereitet: Ludus Delta, bei dem man aus einiger Entfernung Nüsse in ein möglichst hohes Feld rollen muss. Tropa, ein antikes „Nüsse versenken“, bei dem man versucht, die Nüsse auf bestimmte Felder oder in Mulden zu rollen, und Ludus orca, bei dem man mit Nüssen versucht, in eine Vase zu treffen. Sieger ist der mit den meisten Treffern. Der Spieleifer war groß, aber die Vase hat es leider nicht unbeschadet überstanden.
Bilder und Bericht: Ulrike Herold



