Leitlinien
Medienkonzept und Mediencurriculum des E.T.A. Hoffmann-Gymnasiums Bamberg
Medien, insbesondere digitale Medien, sind aus dem Unterrichtsalltag im 21. Jahrhundert nicht mehr wegzudenken. Umso sinnvoller erscheint es, den Einsatz dieser Medien strukturierend in einem Medienkonzept zu erfassen, um Schüler/innen, Eltern und Lehrkräften eine Orientierung für realistische, praktikable und effektive Einsatzszenarien zu vermitteln.
Das Konzept bildet dabei einerseits den bereits an der Schule stattfindenden Unterricht ab, zum anderen dient es auch als Leitlinie sowohl für das Unterrichten als auch für eine Planung und Realisierung der Ausstattung.
Diese Ausstattung unterliegt am E.T.A. Hoffmann-Gymnasium (neben den Ansprüchen, die jedes bayerische Gymnasium erfüllen muss) drei besonderen Anforderungen:
Als Musisches Gymnasium weist die Schule in den Profilfächern Musik, Kunst, Theater und Deutsch einen besonderen Bedarf an gestalterischem Arbeiten auf, auch was das Arbeiten mit digitalen Medien betrifft. Hier werden spezielle Verfahren und besondere Software (Videoschnitt; Bildbearbeitung; Software für Raumdarstellung; Musikproduktion etc.) benötigt.
Als Seminarschule ist das E.T.A. Hoffmann-Gymnasium verpflichtet, die Referendar/innen mit allen aktuellen Möglichkeiten des medialen Unterrichtens vertraut zu machen. Hieraus ergibt sich ein erhöhter Bedarf an unterschiedlichen Geräten und unterschiedlichen Verfahren. Ebenso ist hierzu eine absolut zuverlässige und flächendeckende Ausstattung mit WLAN vonnöten.
Die baulichen Voraussetzungen der Schule als ehemalige Lehrerbildungsanstalt mit vielen Einzelbauten (Haupthaus, Neubau, Mensa/OGS, Werkraum, Kunstvilla) ermöglichen eine gemeinsame Nutzung bestimmter, eigentlich mobiler Geräte (z.B. Tablet-Koffer) nicht immer, da diese sonst über mehrere Treppen und Höfe in andere Gebäude transportiert werden müssten. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit der mehrfachen Anschaffung bestimmter medialer Einrichtungen.
Wie an allen bayerischen Schulen setzt sich das Medienkonzept des E.T.A. Hoffmann-Gymnasiums aus drei Teilkomponenten zusammen: Das Mediencurriculum schafft verbindliche Standards und bietet Lehrern, Schülern und Eltern interaktiv, einfach und unkompliziert Überblick über aktuelle Lehrplaninhalte, Medienkompetenzbereiche sowie fachspezifische Anwendungs- und Projektideen.
Der Ausstattungsplan listet die gegenwärtige mediale Ausstattung am E.T.A. Hoffmann-Gymnasium auf und zeigt auf Basis des Mediencurriculums auch den Soll-Stand auf, der als Leitlinie für zukünftige Ausstattungen gelten soll.
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Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG)
Lehrpläne für Bayerische Schulen
Schulordnung für das Gymnasium (GSO)
Datenschutzbestimmungen
Allgemeine Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaates Bayern (AGO)
Lehrerdienstordnung (LDO)
Lehramtsprüfungsordnung I
Lehramtsprüfungsordnung II
Zulassungs- und Ausbildungsordnung für das Lehramt an Gymnasien
Ausbildung zum Lehramt am Gymnasium
Elternseite des KM
Alle sonstigen schulrelevanten Verordnungen
Am E.T.A.Hoffmann-Gymnasium wird Schule nicht nur als ein Ort des Lehrens und Lernens verstanden, sondern auch als gemeinsamer Lebensraum. Mehr als 900 Schülerinnen und Schüler und über 100 haupt- und nebenamtliche Lehrkräfte sollen sich hier wohlfühlen und als Persönlichkeit anerkannt werden. Vielleicht ist es dieser Gedanke, der zu einer sehr starken Identifikation von Schülern, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern mit „ihrem“ E.T.A. führt.
Diese zeigt sich insbesondere an den vielfältigen Aktivitäten außerhalb des „normalen“ Unterrichts. Gerade hier begegnen sich Schüler und Lehrer unter anderen Bedingungen: Der Leistungsdruck tritt zurück hinter dem Bemühen, gemeinsam an einer Sache zu arbeiten. Schüler können Qualitäten zeigen, die im Fachunterricht nur eine Nebenrolle spielen. Gerade aus diesen vielen Begegnungen außerhalb des Unterrichts erwächst ein intensives Kennenlernen, was sich in besonderem Maße positiv auf den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler auswirkt: Sie spüren gerade im außerunterrichtlichen Kontakt mit Lehrern und Schulleitung, dass sie als Person angenommen und ihre Fähigkeiten geschätzt werden.
Ein Blick auf die Liste der Wahlfächer genügt, um festzustellen, wie vielfältig die Aktivitäten sind: Neben dem Engagement im engeren musischen Bereich, wie Konzerten, Theateraufführungen, literarischen Abenden und Ausstellungen, bietet das E.T.A. jedem Schüler Möglichkeiten, seine besonderen Gaben zu entwickeln. Die Wahlangebote reichen von der Multi-Media-AG über Erste Hilfe-Kurse bis hin zu Einradfahren und vielem anderen.
Einige Aktivitäten im Einzelnen:
Besonderes Augenmerk wird auf das Erlernen sinnvoller Lerntechniken gelegt. Alle Fünftklässler erhalten die Möglichkeit zur Teilnahme am Wahlunterricht 'Lernen lernen' durch die Beratungslehrerin in Zusammenarbeit mit dem Schulpsychologen, damit der Start am Gymnasium gelingt. Auch in Fällen, in denen Beratungsbedarf für Einzelne oder Klassen besteht, stehen der Schulpsychologe und das Seminar der angehenden Schulpsychologen unbürokratisch zur Verfügung.
Die gemeinsame Projektarbeit steht bei der Schülerzeitung "RELATIV" im Vordergrund. Die wirtschaftliche Planung, das Layout und natürlich das Recherchieren und Schreiben selbst stellen die Schüler ständig vor neue Herausforderungen. Wenn dann die neue Ausgabe, die man von A bis Z selbst geschaffen hat, auf dem Tisch liegt, ist den Redakteuren der Stolz anzumerken.
Beim Schneeball, der jeweils in der Faschingszeit stattfindet und maßgeblich von Eltern und SMV organisiert wird, können Schüler sich auf dem gesellschaftlichen Parkett erproben.
Auch das religiöse Leben ist am E.T.A. sehr ausgeprägt (Schulgebet, Besinnungstage, Schulgottesdienste, Taizé-Fahrten u.a.) und wird durch die Aktivitäten der J-GCL-Ortsgemeinschaft „Stella matutina" zusätzlich bereichert.
Verantwortung übernimmt eine Vielzahl von Schülern als Schulsanitäter und Tutoren, deren Wirken im Dienste der Mitschüler aus der Schule nicht mehr wegzudenken ist.
Auch die Aktionstage im Juli bieten den Schülern die Möglichkeit, sich bei den verschiedensten Aktivitäten zu erproben.
Seit 2006 gibt es auf dem Schulgelände eine eigene Mensa. Hier wird nicht nur für das leibliche Wohl der Schüler gesorgt, sondern die Mensa stellt auch einen Treffpunkt für die gesamte Schulgemeinschaft dar. Immer wieder finden hier Festlichkeiten der Schulfamilie statt sowie die besonders beliebten kulinarischen Abende der Fachschaften: Hier kann man speisen wie die alten Römer (Kulinarische Lesung mit viergängigem Menü) oder die lateinamerikanische Küche kosten (maíz i mucho mas), um nur zwei Veranstaltungen beim Namen zu nennen. Die Mensa wird auch für musikalische Darbietungen genutzt; schon mehrfach ist das Ehemaligen-Vokalensemble a capella assonanz erfolgreich hier aufgetreten. Ihren Bildungsauftrag nimmt die Schule sogar bis in die Mensaküche hinein wahr: Hier wird – und das dürfte einzigartig sein – sogar ein Azubi ausgebildet!
Unter der Mensa befindet sich die Mediathek, die den Schülerinnen und Schülern - vor allem der Unterstufe - die Möglichkeit bietet, Kinder- und Jugendliteratur auszuleihen oder sich auch einfach nur in einen der Sitzsäcke zu "lümmeln", um darin zu schmökern. Zudem stehen den Schülerinnen und Schüler in diesem Bereich Computer zur Verfügung, die sie sowohl während des Unterrichts als auch in freien Stunden oder Pausen zum Recherchieren und Arbeiten nutzen können.
Wer seine freie Zeit anders nutzen möchte, kann natürlich auch den Beachvolleyballplatz nutzen, um sich körperlich auszupowern. Und wer es eher gemütlich angehen will, darf sich gerne in die Sonne setzen und den anderen beim Schwitzen zusehen ...
Einen Höhepunkt jeden Schuljahres stellt das alljährliche Schulfest dar. Organisiert von Lehrern, Schülern und Elternschaft „tobt der Bär“ vom Nachmittag bis tief in die Nacht hinein: Der Zustrom der aktuellen Schulfamilie und zahlreicher Ehemaliger legt beredtes Zeugnis ab von der starken Identifikation der Schüler mit ihrer Schule. Wer einmal vom Virus E.T.A. befallen wurde, den verlässt er auch nicht über das Abitur hinaus.
Nicht zuletzt trägt sicherlich auch das weitläufige, attraktive Schulgelände, das zum Verweilen und sogar zum Lernen einlädt, dazu bei, dass sich Schüler und Lehrer hier wohlfühlen.
Das E.T.A. Hoffmann-Gymnasium ist eine von 31 bayerischen UNESCO-Projektschulen, die einem weltweiten Netzwerk von ca. 8600 Schulen und Bildungseinrichtungen in 180 Mitgliedsstaaten der UNESCO angehören. Das oberste Ziel dieser Schulen ist es, sich für eine Kultur des Friedens einzusetzen. Dabei arbeiten sie auf verschiedenen Ebenen zusammen.
Die wichtigsten Schwerpunkte der UNESCO-Arbeit am E.T.A. sind:
• Menschenrechtserziehung
Zu diesem Themenbereich führt das E.T.A. eine ganze Reihe von Veranstaltungen durch, darunter Projekttage und Exkursionen (z.B. ins ehemalige Konzentrationslager Dachau, zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg), Begegnungen mit Zeitzeugen und das jährliche Berlin-Seminar für die 11. Jahrgangsstufe.
• Demokratieerziehung
Möglichst häufig wird den Schülern Einblick in politische Prozesse der Bundesrepublik bzw. des Freistaats gegeben. Aber auch im Kleinen wird Demokratie gelebt, wie zum Beispiel in der intensiven Mitgestaltung der Schule durch die Schüler. Jeden Sommer nehmen Jugendliche aus den Jahrgangsstufen 9 mit 12 an den internationalen Jugendtreffen der Gemeinschaft von Taizé teil, deren Gründer, Frère Roger, im Jahr 1988 den UNESCO-Preis für Friedenserziehung erhalten hatte.
• Interkulturelles Lernen
In unseren Gastlehrern und Gastschülern begegnen unsere eigenen Schüler ganz unmittelbar Vertretern anderer Kulturen. Umgekehrt unterstützt die Schule ausdrücklich längere Auslandsaufenthalte. Auch im internationalen Schüleraustausch ist das E.T.A. sehr aktiv; es arbeitet hierbei mit Schulen in Belgien, Russland, Großbritannien, Nepal und Tansania zusammen. Das E.T.A. beteiligte sich bereits mehrfach an Comenius-Projekten, in denen Schüler verschiedener europäischer Länder an einem gemeinsamen Thema arbeiten.
• Globales Lernen
Seit vielen Jahren schon unterstützen verschiedene Klassen Patenkinder in Nepal und führen Aktionen zugunsten von Entwicklungshilfe-Projekten in Nepal und Afrika durch. Seit 2014 läuft die Pilotphase eines eigenen fairen Kaffeehandels mit Kleinbauern in Tansania.
• Umweltbildung
Beispielhaft sei für diesen Bereich die seit 2014 begonnene Bienenzucht auf dem Schulgelände genannt; sie dient ganz konkret dem Artenschutz. Die Schulgarten-AG kümmert sich aber auch um die Flora auf dem ausgedehnten Schulgelände. Das ökologisch ausgerichtete meeresbiologische Praktikum in Pula (Kroatien) ergänzt die Umweltbildung in den höheren Jahrgangsstufen.
• UNESCO-Welterbeerziehung
Die Beschäftigung mit dem UNESCO-Welterbe-Gedanken liegt in einer Welterbe-Stadt wie Bamberg nahe, nicht nur im Unterricht (besonders im Fach Kunst), sondern auch in diversen Arbeitsgruppen und Projekten. So ist insbesondere die AG Abenteuer Museum immer wieder aktiv im Welterbe unterwegs. Auch andere Welterbestätten werden im Rahmen von Projekten und Exkursionen in den Fokus gerückt.
Bei der Umsetzung dieser Ziele kooperieren wir mit außerschulischen Einrichtungen wie beispielsweise dem Welterbe-Zentrum der Stadt Bamberg, der Nepalhilfe Kulmbach, der Universität Bamberg und dem Migranten- und Integrationsbeirat der Stadt.
Dazu kommen die Teilnahme an und aktive Mitgestaltung von Treffen und Tagungen auf Landes- und Bundesebene wie dem Jugendforum in Nürnberg, den Landes- und Bundestagungen der UNESCO-Projektschulen, Fortbildungsveranstaltungen usw. Außerdem beteiligt sich das E.T.A. aktiv an den regelmäßigen internationalen Projekttagen des weltweiten UNESCO-Schulnetzwerkes.
Die Entstehung der musischen Gymnasien aus den früheren Lehrerbildungsanstalten erklärt, dass die Fächer Musik, Kunst und Deutsch, hier vor allem das Theaterspiel, besonders geeignet sind, die Idee der musischen Gesamtbildung umzusetzen.
Musik
Der Stellenwert des Faches Musik äußert sich u.a. darin, dass ab Jahrgangsstufe 5 auch Musik Kernfach ist. Darüber hinaus sind wir mit einer dritten Musikstunde ausgestattet, die für den Instrumentalunterricht vorgesehen ist. Instrumentalunterricht wird kostenlos erteilt und in Kleingruppen unterrichtet. Es besteht auch die Möglichkeit des Privatunterrichts durch externe Musiklehrer, der allerdings – so wie an allen anderen Gymnasien auch – von den Eltern finanziert werden muss.
Wir bieten neben den Streichinstrumenten (Geige, Bratsche, Cello, Bass) sowie Klavier und Orgel auch Blasinstrumente (Querflöte, Oboe, Trompete, Posaune, Saxophon) als Pflichtinstrumente ab Jahrgangsstufe 5 an.
Eine Besonderheit stellt seit vielen Jahren der Musik-Schüleraustausch mit der Wootton Upper School nahe der englischen Stadt Bedford dar. Jährliche gemeinsame Konzerte stellen unvergessliche Höhepunkte unseres musikalischen Lebens dar.
Kunst
Das Fach Kunsterziehung genießt am Musischen Gymnasium ebenfalls einen besonderen Rang, dies hat in den Profilstunden des neuen Lehrplanes ab Jahrgangsstufe 8 seinen Niederschlag gefunden. Für die vielfältigen Arbeiten und Aktivitäten in Kunst haben wir zwei eigene Gebäude zur Verfügung. Neben den Erfolgen in vielen Wettbewerben zeigt ebenso die Tatsache, dass unserer Schule seit dem Schuljahr 2003/2004 vom Kultusministerium auch ein Studienseminar für die Lehrerausbildung in Kunst zugewiesen wurde, wie an höchster Stelle unsere Arbeit auf diesem Gebiet gesehen und gewürdigt wird.
Schauspiel
Seit mehr als 50 Jahren stellt auch das Schauspiel eine weitere musische Tradition an unserer Schule dar. Fünf fest eingerichtete Theatergruppen bieten für alle Interessierten die Möglichkeit, eine im Sinne der „artes liberales“ ganzheitliche Erziehung zu genießen. Dass gerade diese Komponente für das Leben außerhalb / nach der Schule eine immer wichtigere kommunikative und selbstverwirklichende Rolle spielt, muss nicht extra erwähnt werden.
Fremdsprachen
Traditionell beginnt das E.T.A. mit Latein als erster Fremdsprache, Englisch folgt dann in der 6. Jahrgangsstufe. Unsere Erfahrungen zeigen, dass diese Reihenfolge für die Schüler leichter und wirkungsvoller ist. Latein wird i.A. als komplexer und schwieriger empfunden als Englisch. Wir sehen es daher als Vorteil, wenn die Anfänger sich ein Jahr lang alleine mit Latein beschäftigen können, bevor die zweite Fremdsprache beginnt. Mit Unterstützung des Lateinischen werden auch die Grundlagen der deutschen Grammatik leichter eingeführt und die Begrifflichkeiten klarer verstanden. Latein fördert beispielhaft das strukturierte Denken und fördert eine systematische Arbeitsweise. Dass die durch den Lateinunterricht geförderte Denkweise auch den Mathematikunterricht unterstützt und umgekehrt ist durch Studien belegt.
Um die Grundschul-Englischkenntnisse unserer Anfänger aber nicht verloren gehen zu lassen, bieten wir in der 5. Jgst. einen Brückenkurs Englisch an.
Ab der 6. Jgst. beginnt Englisch als moderne Fremdsprache. Da wir in diesem Fach kontinuierlich junge Studienreferendare und muttersprachliche Lehrkräfte einsetzen können, wird Englisch besonders methodenreich und sprachnah geboten. Die lebensnahe Begegnung mit dieser Weltsprache wird durch zwei Schüleraustauschmöglichkeiten bereichert. Die La Jolla Country Day School in San Diego/Kalifornien und die King´s School Grantham stehen als bewährte Partner zur Verfügung.
Ab der 10. Jgst. bieten wir als weitere moderne Fremdsprachen Spanisch und Französisch an. Beide Sprachen eröffnen für unsere Schüler die kulturelle Welt der romanischen Länder. Auch für unsere Spanisch-Schüler bieten wir eine beliebte und bewährte Austauschmöglichkeit, das Colegio Pablo VI in Ávila/Spanien.
Im Bereich des Wahlunterrichtes wird seit Jahren Italienisch gerne angenommen, ist doch die Lehrkraft ein echter Italiener.
Mathematik/Naturwissenschaften
Der Leonardo da Vinci zugeschriebene Satz „Mathematik ist Musik für den Verstand, Musik ist Mathematik für die Seele“ zeigt die bereits seit Pythagoras bekannte enge Verwandtschaft zwischen diesen beiden Disziplinen und damit den Stellenwert des Kernfaches Mathematik am Musischen Gymnasium. Das Interesse an diesem Fach zeigt sich z.B. in der regen Beteiligung am internationalen Mathematik-Wettbewerb „Känguru“. Auch dank unseres Studienseminars wird Mathematik mit abwechslungsreicher Methodik und modernen Unterrichtsverfahren schülerorientiert dargeboten.
Seit der Einführung des G8 begegnen auch die Schüler am E.T.A. bereits in der Unterstufe dem Fach Natur und Technik mit Informatik. In der 8. Jahrgangsstufe beginnt das Kernfach Physik, dessen Lehrplan mit den anderen Gymnasialzweigen übereinstimmt. In der 9. Jgst. werden die Naturwissenschaften durch das Fach Chemie vervollständigt. Mit einem weiteren Experimental-Übungsraum und einem Computerraum tragen wir dieser Entwicklung und den naturwissenschaftlichen Interessen der Schüler Rechnung. Unser naturwissenschaftliches Angebot wird durch Astronomie und Physik-Informatik im Wahlbereich abgerundet.
Das Musische Gymnasium
- Das Musische Gymnasium beginnt mit der 5. Jahrgangsstufe und führt zum Abitur.
- Die Sprachenfolge ist Latein (5. Klasse) und Englisch (6. Klasse). Ab der 10 Jahrgangsstufe kann Spanisch oder Französisch als Spätbeginnende Fremdsprache gewählt werden.
- Musik ist von Beginn an Kernfach.
- Kunst wird als Profilfach durchgehend zweistündig unterrichtet.
- Die Aufnahme setzt, neben den üblichen Gymnasialaufnahmebedingungen, eine musikalische Begabung voraus, die sich in der Regel durch die Note 1 oder 2 im Übertrittszeugnis dokumentiert.
Vorwort
Bildung und Erziehung sind tragende Säulen unserer Kultur und unserer Gesellschaft und gehören in zunehmender Bedeutung zu den zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.
Bildung und Erziehung sind maßgeblich für die Persönlichkeitsentwicklung und Voraussetzung dafür, dass Menschen ihre Vergangenheit verstehen und gemeinsam mit anderen ihre Gegenwart und Zukunft gestalten.
Bildung und Erziehung sind die originären Aufgaben jeder Schule. Der Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrages wollen wir uns daher am E.T.A. in besonderer Weise stellen.
Dabei ist für uns Bildung mehr als Wissen und Lernen, Bildung erfasst vielmehr den ganzen Menschen und lässt sich nicht ohne gleichzeitige Erziehung vermitteln. Werteerziehung und Persönlichkeitsbildung verstehen wir somit als Grundlage unseres schulischen Auftrags. Wir glauben ihn dadurch erfüllen zu können, dass wir über eine sorgfältige Vermittlung des Fachwissens hinaus in stärkerem Umfang als andere Gymnasialausrichtungen Wert auf affektive, künstlerische und musische Fertigkeiten legen, auf eine Erziehung von Kopf, Herz und Hand.
Wie wir dies im Einzelnen umzusetzen versuchen, wollen wir Ihnen hier vorstellen.





