Informationen
Als kostenfreies, zusätzliches Angebot bieten wir am E.T.A. Hoffmann-Gymnasium eine Offene Ganztagsschule an. Kooperationspartner ist das „Schulhaus Forchheim“, eine Organisation, die über langjährige Erfahrung mit der Organisation von Ganztagsbetreuung, u.a. an Gymnasien, verfügt. In den 2017 neu gestalteten Räumen des Mensa-Gebäudes haben die Schülerinnen und Schüler sowie die Betreuer genügend Platz für Ihre Aufgabenerfüllung und Aktivitäten am Nachmittag.
Unser OGS-Team 25/26:

Generell gilt für die Bemessung der einzurichtenden Gruppen stets die verbindliche Anmeldung für das kommende Schuljahr bis Ende der Anmeldewoche (ca. Mitte Mai) durch interessierte Erziehungsberechtigte.
Die Festlegung, die Sie dabei vorab zu treffen haben, bezieht sich auf den zeitlichen Umfang der von Ihnen gewünschten Ganztagsbetreuung. Zur Wahl stehen 2, 3 oder 4 Nachmittage (Mo-Do). Welche Nachmittage es im Einzelnen sein werden, das können Sie zu einem späteren Zeitpunkt noch ändern, wichtig ist im Augenblick der Antragsstellung allein deren Zahl.
Ein paar Aspekte des Ganztagsbetriebs möchten wir besonders hervorheben:
- Die Betreuung im Rahmen der OGS ist grundsätzlich – mit Ausnahme des Mittagessens – kostenfrei.
- Die Betreuung erstreckt sich üblicherweise auf die Wochentage Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag und auf die Zeit bis 16.00 Uhr.
- Die Betreuung umfasst das gemeinsame Mittagessen, eine Hausaufgabenbetreuung sowie verschiedene Freizeit- und Förderangebote.
- Tage mit Nachmittagsunterricht können in die Betreuungszeit mit integriert werden.
- Die Anmeldung muss verbindlich für das nächste Schuljahr im Voraus erfolgen.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Handreichung sowie dem Antragsformular. Dieses können Sie herunterladen und ausfüllen, oder Sie lassen es sich im Sekretariat der Schule geben und füllen es dort aus.
Kontakt: 0951 29782-34 (Durchwahl) oder 01523 4612108 (mobil)
Hier könnnen Sie sich unseren OGS-Song anhören!
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Mit der individuellen Lernzeitverkürzung (ILV) wurde im G9 die Möglichkeit geschaffen, die Schulzeit nach pädagogischer Begleitung in den Jahrgangsstufen 9 und 10 auf acht Jahre zu verringern, um die 11. Klasse zu überspringen oder ohne Zeitverlust ein Jahr im Ausland zu verbringen und die Abiturprüfung bereits nach acht Jahren abzulegen.
Dieses Angebot richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der derzeitigen 8. Jahrgangsstufen, die eine Verkürzung der Lernzeit erwägen, oder einen privaten Auslandsaufenthalt in der 11. Klasse planen und sich frühzeitig auf einen Wiedereinstieg in die Oberstufe des bayerischen Gymnasiums vorbereiten wollen.
Unabhängig von der jährlich stattfindenden Informationsveranstaltung in der 8. Jahrgangsstufe können Sie sich bzw. könnt Ihr Euch mit Hilfe der folgenden Links über die Grundzüge dieses Angebots informieren.
Genauere Informationen zur ILV finden sich auf folgenden Seiten:
• Kurzübersicht über die ILV (pdf)
• Antworten auf wichtige Fragen zur ILV (Link zum Kultusministerium)
Koordinatorin für ILV am ETA: StDin Susanne Steinhauf (
Umgang mit sexualisierter Gewalt am E.T.A. Hoffmann-Gymnasium
Grundsätzlich gilt: Eine Veröffentlichung des Leitfadens und eine anlasslose Thematisierung des Problemfelds sexualisierter Gewalt im Unterricht wird nicht empfohlen, da sie etwa zu großer Verunsicherung bei nicht betroffenen Schülerinnen und Schülern führen kann und andererseits aber auch zu einer (Re-)Traumatisierung bei Opfern sexualisierter Gewalt. Viel wichtiger sind daher niederschwellige Angebote und Initiativen, die sowohl im Unterricht (z.B. im Klassenrat) als auch in außerunterrichtlichen Projekten („Gemeinsam Klasse sein“, „Lions quest“) ein Be-wusstsein dafür schaffen, an wen ich mich als betroffene Person innerhalb und außerhalb der Schulfamilie im Notfall wenden kann.
Definition „Gewalt und sexualisierte Gewalt“
Unter dem Begriff Gewalt ist körperlicher oder psychischer Zwang zu verstehen, der darauf abzielt, die freie Willensbildung bzw. -betätigung der anderen Person zu beeinträchtigen oder unmöglich zu machen.
Unter sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen verstehen wir jegliches sexuelle An-sprechen, welches an oder vor Kindern und Jugendlichen vorgenommen wird, sowie alle sexuel-len Handlungen, denen sie aufgrund ihrer körperlichen, seelischen, geistigen oder sprachlichen Unterlegenheit nicht frei und wissentlich zustimmen können. Auch wenn Kinder sexuellen Hand-lungen zustimmen oder sie initiieren, ist das Gewalt. Täter*innen nutzen ihre Macht- und Auto-ritätsposition aus, um eigene Bedürfnisse auf Kosten des Kindes bzw. des Jugendlichen zu be-friedigen.
Oft geht sexualisierte Gewalt mit anderen Gewaltformen einher, etwa mit psychischer oder körperlicher Gewalt. Auch die Erzeugung einer sexualisierten Atmosphäre sowie Grenzverlet-zungen / übergriffiges Verhalten fallen unserem Verständnis nach unter sexualisierte Gewalt.
(Quelle: https://www.bundeskoordinierung.de/de/topic/16.was-ist-sexualisierte-gewalt.html; zuletzt aufgerufen am 02.01.2025)
Grundlage des Selbstverständnisses am E.T.A. Hoffmann-Gymnasium
Die Grundlage für dem Umgang mit sexualisierter Gewalt findet sich im Leitbild der Schule (Quelle: https://eta-hoffmann-gymnasium.de/de/schulprofil/leitbild) und in den im Schulprofil hinterlegten Regeln des Miteinanders am E.T.A. Hoffmann-Gymnasium (Quelle: https://eta-hoffmann-gymnasium.de/de/schulprofil/regeln-eta)
Präventive Maßnahmen
Prävention erfolgt regelmäßig und wiederholt im Rahmen des Unterrichts und schulischer Pro-jekte, etwa durch die an der Schule genutzten Programme zur Gewalt- und Mobbing-Prävention (beginnend mit der 5. und 6.Jahrgangsstufe: „Gemeinsam Klasse sein“ über regelmäßig statt-findende „Klassenrat-Stunden“ bis hin zu Projekten in der Mittelstufe, z.B. „Lions quest“), durch die an der Schule genutzten Konzepte zur Suchtprävention (eingebunden in den Unterricht in NuT in Jgst. 5/6 sowie in Biologie in den Jgst. 8 (Alltagskompetenzen) und Jgst. 10 (Suchtpräven-tion), die medienpädagogischen Konzepte (eingebunden in verschiedenen Jahrgangsstufen, et-wa Jgst. 6 in Natur und Informatik, in der Mittelstufe „Mach dein Handy nicht zur Waffe“, „Klick safe“ oder medienpädagogische Projekte im Rahmen der DSDZ-Initiative) und zahlreiche Pro-jekte, z.B. die an der Schule stattfindenden Anti-Rassismus-Projekte (u.a. durch die Arbeit der UNESCO-Arbeitsgruppe).
Die Interventionskette
Die Interventionskette orientiert sich an den Vorgaben des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus sowie der Handreichung des dem Ministerium untergeordneten Instituts für Schul-qualität und Bildungsforschung (ISB). Dort findet sich auch der Interventionsplan, der für unsere Schule die Handlungsgrundlage bildet:

Fünf Grundsätze einer Beschwerdestruktur
1. Klare Kommunikationskanäle
Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte wissen, dass und an wen sie sich mit Be-schwerden wenden können (einzelne „Vertrauens-Lehrkräfte“, Klassenleitungen, Verbindungs-lehrkräfte, Beratungslehrkraft, Schulpsychologin, Mitglieder des OGTS-Teams, Verwaltungsan-gestellte, Schulleitung). Grundsätzlich ist von einer einheitlichen vorstrukturierten Vorgehens-weise allerdings abzuraten, da jeder Fall ein Einzelfall ist und gerade Schülerinnen und Schüler zu verschiedenen Personen des Kollegiums unterschiedliche Bindungen haben.
2. Transparente Verfahren:
Die Schritte des Beschwerdeprozesses werden durch die verantwortlichen Lehrkräfte klar und deutlich kommuniziert. Hierzu findet jährlich im Rahmen einer Lehrerkonferenz eine kurze Schulung statt.
3. Vertraulichkeit
Es ist für alle selbstverständlich, dass Beschwerden vertraulich behandelt werden. (Ausnahme: Gefahr in Verzug oder Verdacht auf Straftat)
4. Zeitnahe Bearbeitung
Die Schule hat sich dazu verpflichtet, Fristen für die Bearbeitung und Lösung von Beschwerden zu finden.
5. Dokumentation
Alle Beschwerden und deren Bearbeitung werden durch die Schulleitung schriftlich festgehal-ten. Lehrkräfte und andere Personen, die eingebunden sind, sind jedoch zu einer Verschriftli-chung nicht verpflichtet, soweit sich die Probleme auf einer niederschwelligen Ebene lösen las-sen, ohne dass die Schulleitung eingebunden werden muss.
Fort- und Weiterbildung des Kollegiums
Die Schule bietet regelmäßig schulinterne Fortbildungen zum Thema an (z.B. im Rahmen der kollegialen Fallberatung).
Zudem werden über die Schule hinaus im Rahmen regionaler Fortbildungen (etwa durch die oberfränkische Schulberatungsstelle) oder bayernweit (durch die Akademie in Dillingen) regel-mäßig Veranstaltungen angeboten.
Stand: 02.01.2026
Am E.T.A. Hoffmann-Gymnasium ermöglichen wir einen Lern- und Lebensraum für alle Kinder und Jugendlichen. Das gemeinsame Lernen und Leben von jungen Menschen mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf ist für uns daher selbstverständlich.
Wir unterrichten Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung im Klassenverband und fördern sie individuell entsprechend ihren Begabungen. In der Schulgemeinschaft stärken wir so das Miteinander.
Sollte Ihr Kind gymnasiale Eignung haben und sonderpädagogischen Förderbedarf benötigen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Unser Inklusionsbeauftragter Dr. Schlauch (
Sehen - Hören - körperliche und motorische Entwicklung - Autismus.
Zusammen mit der Inklusionsberaterin (Schulpsychologin Frau Jäger:
Alle uns mitgeteilten Informationen werden selbstverständlich vertraulich behandelt und unterliegen der Schweigepflicht nach §203 Abs. 1 Nr. 2 StGB.
Große Leistungsnachweise (Schulaufgaben) im neunjährigen musischen Gymnasium (Jgst. 5-11)

1 9. Jahrgangsstufe: Ersatz einer Schulaufgabe durch die Debatte (mündliche Gruppenprüfung)
2 7. Jahrgangsstufe: Ersatz einer Schulaufgaben durch Mediation und Speaking Assignment
2 8. Jahrgangsstufe Ersatz einer Schulaufgabe durch eine Kurzarbeit (Mediation) und eine mündliche Prüfung
4 10. Jahrgangsstufe: Eine Schulaufgabe in Form einer mündlichen Prüfung
5 11. Jahrgangsstufe: Eine Schulaufgabe in Form einer mündlichen Prüfung
Große Leistungsnachweise (Schulaufgaben) im neunjährigen musischen Gymnasium (Jgst. 12-13)
Für jedes Fach in den Ausbildungsabschnitten 12/1 bis 13/1 sowie im Ausbildungsabschnitt 13/2 für jedes Fach auf erhöhtem Anforderungsniveau und für das Fach Sport wird je eine Schulaufgabe gefordert.
E.T.A. Hoffmann (1776-1822) ist als ein romantischer Erzähler berühmt geworden - doch seit seiner Jugend hatte sich der Jurist vor allem der Musik verschrieben. Seine ersten Kompositionen stammen aus seiner Zeit als Rechtsreferendar (eine Sinfonie, Klaviersonaten). Aus Bewunderung für Mozart änderte er seinen dritten Vornamen in "Amadeus". Die Chance zu einer neuen Karriere ergab sich am Bamberger Theater, wo er 1808 eine Stelle als Kapellmeister übernahm. Als die erste Opernaufführung mißlang, musste er Privatunterricht geben und sich in sein "Poetenstübchen" zurückziehen - in seiner Wohnung am heutigen Schillerplatz. Dort entstanden seine ersten großen Erzählungen, z.B. Don Juan mit dem gegenüberliegenden Theater als Schauplatz, an dem er in Ungnade gefallen war.
Phantasie und Wirklichkeit gehen in diesen Texten stets ineinander über - ein romantischer Zug seiner Literatur, die auch realistische und satirische Tendenzen aufweist. Der erste Band mit phantastisch-skurrilen Erzählungen erschien 1814 in Bamberg (Fantasiestücke in Callots Manier) - einige Monate, nachdem der Autor die Stadt bereits wieder verlassen hatte, um erneut einem Ruf als Kapellmeister zu folgen. Auch diese Hoffnung zerschlug sich, und Hoffmann wurde angesehener Kammergerichtsrat in Berlin. Hier schuf er den größten Teil seiner literarischen Werke (Serapionsbrüder, Kater Murr, Elixiere des Teufels). Bamberg hatte manche motivische Spuren hinterlassen. Vor allem gehen zwei Opern auf diesen fünfjährigen Aufenthalt zurück: Aurora und Undine. Dieses Bühnenwerk, nach einer Eingebung auf der Altenburg entstanden, gilt heute als die erste romantische Oper in Deutschland (vor Webers Freischütz). Sie wurde während Hoffmanns Berliner Zeit mit großem Erfolg aufgeführt. Heute erfreut sich seine Musik zunehmender Beliebtheit. Als Zeichner und Karikaturist ist ihm jedoch die Anerkennung lange versagt geblieben, obwohl er seine eigenen Werke mit unnachahmlichen Illustrationen versehen hat. Man denke nur an Johannes Kreisler, den wahnsinnigen Musiker, der - vielleicht als eine Art alter ego des Autors - in verschiedenen Texten auftritt. E.T.A.Hoffmann führte zeitlebens eine solche Doppelexistenz zwischen Kunst und Beruf, Phantasie und Realität; spätestens seit seinen "Lehr- und Marterjahren" in Bamberg sollte diese Spannung zum Antrieb wie auch zum Leitthema seiner Kunst werden.
Ein musisches Gymnasium, das seinen Namen führt, wird sich gern an die Licht- und Schattenseiten dieser Biographie erinnern. E.T.A.Hoffmann hat natürlich auch seinen Platz: im Literaturunterricht, wo seine Geschichten gelesen und besprochen werden; im Kunstunterricht, wo sie illustriert werden; und in musikalischen Darbietungen des Schulorchesters. Eine Hoffmann-Skulptur im Schulhof (von Reinhard Klesse), ein stummer Außenbeobachter des Schullebens, stellt eine dämonisch-unheimliche Persönlichkeit dar.



